I N
S T R U M E N T E
GEIGE (Violine)
Keine andere
Instrumentengruppe kommt so häufig zum Einsatz wie sie, sei es nun
im Rahmen der großen Orchesterbesetzungen (Sinfonie, Oper, Oratorium
usw.), oder in den vielgestaltigen Gattungen der Kammermusik, wie z.B.
in Streichquartett, --quintett sowie mit anderen Instrumenten,besonders
dem Klavier. Kurz gesagt, die Streichinstrumente bieten viele Möglichkeiten
des gemeinsamen Musizierens.
Die
Entwicklung der Streichinstrumente...
... und im besonderen der Violine (Geige) fand zwischen dem 13. und 15.
Jahrhundert statt. Über viele Varianten (Rebec, Fiedel, usw.) führte
sie schließlich zur Violine. Die Frage nach dem Erfinder der Geige
ist dabei immer wieder aufgeworfen und diskutiert worden. Heute ist man
sich aber ziemlich sicher, daß die Violine in Oberitalien um den
Stammvater des Cremoneser Geigenbaus, Andrea Amati, ihre uns bekannte
Form gefunden hat.
Die Violine ist das Sopraninstrument der
Streichinstrumenten-Familie. Dies äußert sich in einem hellen,
durchdringenden Ton, der auf den tiefen Saiten aber auch weich und sonor
klingen kann. Die vier Saiten (g,d,a,e) der Violine sind in Quinten (5-Ton-Abstand)gestimmt.
Die Viola, auch Bratsche genannt, ist gebaut
wie die Violine, nur etwas größer. Als Altinstrument innerhalb
der Streichinstrumenten-Familie klingt sie dunkler. Die Saiten sind wie
bei der Violine in Quinten gestimmt, aber um eine Quinte tiefer.
Das Violoncello, Tenor- und Baßinstrument,
ist eine Oktave tiefer gestimmt als die Viola und hat einen schönen
warmen Ton. Beim Spiel steht es mit einem verstellbaren Stachel auf dem
Boden und wird vom Spieler zwischen den Knien gehalten.
Der Kontrabaß, das Baßinstrument
in Gambenform wird ähnlich wie das Violoncello gespielt. Die Saiten
sind im Quartabstand gestimmt. Der Ton ist dunkel und kräftig, in
der Tiefe leicht rauh.
Der
Unterricht...
...findet
im Einzel- oder Gruppenunterricht statt. Gerade für den Beginn bietet
der Gruppenunterricht die Möglichkeit, daß die Schüler
gemeinsam musizieren und voneinander lernen. Darüber hinaus können
die erworbenen Fähigkeiten schon früh in ein Ensemble (Liedorchester)
eingebracht werden.
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